Zeigt her eure Häuser

Wer seine Immobilie zum bestmöglichen Preis verkaufen möchte, sollte Wert auf eine vorteilhafte Präsentation legen. Da ein Bild bekanntlich mehr als 1.000 Worte sagt, ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Fotos des Objekts auch professionellen Ansprüchen genügen. Oft wird allerdings sogar vom beauftragten Makler an genau dieser Stelle gerne gespart. Ein Fehler, wie die beiden nebenstehenden Fotos eindrücklich zeigen.

"Das Auge isst mit", lehrt uns ein weiteres bekanntes Sprichwort. Ich setze jede Immobilie in das richtige Licht, damit das Interesse der potentiellen Käufer schon beim Betrachten der Exposés geweckt wird.

 

Bei der Immobilienfotografie liegt die Tücke, wie so häufig, im Detail.

Kleine Räumlichkeiten, wie beispielsweise Gäste-WCs, Abstellkammern, oder wie im Beispiel links ein schmaler Balkon, lassen sich mit gewöhnlichen Mitteln nur unzureichend fotografieren: Entweder fehlen wichtige Komponenten oder man bekommt aufgrund der starken Verzerrung die unschönen, sogenannten stürzenden Linien ins Bild.

Meine Fotoausrüstung ermöglicht mir ein Arbeiten auch auf kleinsten Räumen ( für Kenner: zum Einsatz kommt hier das Canon 11-24 mm Ultraweitwinkel an Vollformat).

Der Tag ist grau in grau und es fängt an zu regnen. Was also tun, damit das Foto später dennoch einen freundlichen und strahlenden Eindruck vermittelt? Schließlich soll das Objekt dem potentiellen Käufer ja unter den bestmöglichen Voraussetzungen präsentiert werden. Es zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu versuchen wäre möglich, ist aber wenig effizient und könnte zudem zu Termindruck führen. Hier greife ich zur Bildbearbeitung, tausche den dunklen Wolkenhimmel gegen einen freundlichen aus und passe die Helligkeiten an. Zu welchem Ergebnis das führt, sehen Sie im Bild unten.

Moment mal, das ist aber Betrug sagen Sie? Nein, das ist ein legitimes Stilmittel, das uns in der Print- und Fernsehwerbung ebenfalls täglich begegnet. Was allerdings nicht geht, ist, Dinge inhaltlich zu verfälschen, wie beispielsweise schadhaftes Mauerwerk digital auszubessern. Das wäre dann tatsächlich eine Vortäuschung falscher Tatsachen und ist in der Immobilienfotografie natürlich ein No-Go.

Drohnenaufnahmen sind äußerst hilfreich, um das jeweilige Objekt mitsamt seiner Umgebung zu zeigen, und können somit zur Werbewirksamkeit beitragen. Die tolle Aussicht und freie Fläche wie in dem Beispiel unten, wird erst durch eine Drohnenaufnahme so richtig sichtbar. Drohnenbilder direkt von oben sind auch nützlich, um das Grundstück eines Objekts samt Nebengebäuden und Gartenanlage zu visualisieren.


Manchmal ist es auch eine gute Idee, für ein Exposé die Abendstimmung zu nutzen, wie bei diesem Haus.

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